S9y InfoCamp

Der inoffizielle Serendipity-Podcast mit Robert Lender und Matthias Mees

Informationen für Gäste

Du möchtest Gast im s9y InfoCamp sein oder wurdest von Robert oder Matthias dazu verdonnert, äh, eingeladen? Großartig, wir freuen uns auf Dich!

Ein paar einfache Infos, um die Aufnahme für alle Beteiligten stressfrei zu halten:

Sendungsplanung

Wir haben uns mehr oder weniger abgewöhnt, Sendungen zu detailliert zu planen. Keine Panik, wir improvisieren nicht oder nur selten vollständig. Es gibt normalerweise zu jeder Sendung ein übergeordnetes Thema und zu diesem Thema ein paar Stichpunkte, die wir als Skript benutzen.

Diese Stichpunkte verwalten wir zusammen mit den Shownotes (wichtige Links zur Sendung) als einfache Textdatei (mit Textile-Formatierungen) in Dropbox. Wir können Dir gerne Zugriff auf das Dokument geben. Falls Du Dropbox nicht nutzen möchtest, kannst Du auch ohne Account lesend auf das Skript zugreifen.

Natürlich kannst Du auch eigene Stichpunkte eintragen (speziell Shownotes bitte unbedingt in Textile-Formatierung, damit wir sie direkt ins Blog übernehmen können) – dazu müsstest Du allerdings Dropbox nutzen, ansonsten haben wir Deine Ergänzungen bei der Aufzeichnung ja nicht vorliegen.

Typischer Ablauf

Üblicherweise übernimmt einer von uns – Robert oder Matthias – die Einleitung der Sendung mit Begrüßung der Hörer/innen und Gäste. Stell Dich bitte darauf ein, Dich auf Ansprache kurz vorzustellen – wie heißt Du, was machst Du so, was hast Du mit Serendipity zu tun? Du darfst dabei natürlich gerne Dein Blog nennen, wir haben auch kein Problem damit, wenn Du z.B. als Freiberufler/in arbeitest und schamlos Werbung für Dich machen möchtest.

Meistens folgt dann direkt der Thementeil, es sei denn, es gibt brandheiße News rund um s9y. Ansonsten kommt der Meldungs-Teil (wenn es einen gibt) am Ende der Sendung. Am Ende kommt außerdem noch eine kurze „Abmoderation“, die unsere Hörer/innen zum Feedback auffordert, gefolgt von der sogenannten „Ausblödel-Phase“ – ein bißchen Spaß zum Abschluss der Sendung.

Aufnahmetermin

Wir nehmen normalerweise abends auf, sind aber bei Tag und Uhrzeit relativ flexibel.

Praktisch nehmen wir in nahezu allen Fällen an einem Werktag, oft Montag oder Mittwoch, ab 21 oder 22 Uhr auf – wir richten uns aber, soweit es unsere Terminpläne erlauben, gerne nach unseren Gästen.

Wir koordinieren üblicherweise einen ungefähren Aufnahmetermin per E-Mail und legen den genauen Termin und die genaue Uhrzeit dann über eine doodle-Abstimmung fest.

Aufnahmedauer

Schwieriges Thema. Das Ziel ist eigentlich immer, den Podcast (in der geschnittenen Fassung) maximal eine Stunde lang werden zu lassen, bei reinen News-Ausgaben eher eine halbe Stunde. Praktisch klappt das selten, es pendelt sich meist bei 75 bis 90 Minuten ein, was bedeutet, dass man mit etwa 2 Stunden Aufnahmezeit rechnen muss.

Reinreden

Da wir ausschließlich über VoIP-Konferenz aufnehmen, haben wir keine „geheimen Signale“, wer wann wie lange spricht, keine „Zeichen“, wann jemand fertig ist. Man entwickelt recht schnell ein Gefühl dafür, wann der andere ausgesprochen hat, und es darf durchaus auch mal unterbrochen werden. Keine Angst, das klappt schon. :-)

Sprich mit uns

Wir haben Dich möglicherweise als Gast zu einem bestimmten Thema eingeladen, mit dem Du Dich gut auskennst oder für das Du Dich einfach interessierst. Das heißt natürlich nicht, dass Du nur zu diesem Thema reden darfst oder sollst – immer raus damit, auch gerne zu anderen Themen, falls wir welche haben.

Du musst nicht perfekt ausformulierte Sätze sprechen, das tun wir auch nicht, auch wenn wir etwas mehr Übung im Podcasten haben. Nur keine Scheu. :-)

Technik

Wir nehmen mittels Mumble auf, dabei handelt es sich um eine VoIP-Software ähnlich Skype oder Teamspeak. Du brauchst also einen Mumble-Client – kein Problem, Mumble gibt es für Windows, Mac OS X, iOS, Linux und Android kostenlos. In aktuellen Linux-Distributionen ist Mumble normalerweise in den Paketquellen enthalten, für alle anderen Plattformen gibt es Installationsanleitungen.

Zur Aufnahme treffen wir uns auf Roberts Mumble-Server im InfoCamp-Raum. Es kann sein, dass parallel dazu Nutzer in anderen Räumen sprechen oder ebenfalls podcasten – lass Dich davon nicht irritieren, das stört nicht; die Räume sind voneinander getrennt.

Die Zugangsdaten zum Mumble-Server erhältst Du bereits vor der Aufnahme von Robert per E-Mail. Falls Du Dich vor der Aufnahme zu einem Testgespräch treffen möchtest, kein Problem. Sag einfach vorher per E-Mail oder Twitter (@RobLen oder @yellowled) Bescheid, damit wir eine Zeit vereinbaren können.

Brauche ich ein (bestimmtes) Headset?

Im Prinzip nicht, jedes übliche PC-Headset sollte genügen. Eventuell reicht sogar das integrierte Mikrofon eines Laptops, speziell bei MacBooks – natürlich musst Du dann zusätzlich einen Kopfhörer benutzen, damit Du über Dein integriertes Mikrofon nicht die Ausgabe der Lautsprecher aufnimmst. Das kann im übelsten Fall Rückkopplungen ergeben.

Wir möchten keinen Gast „zwingen“, sich für eine Aufnahme Hardware anschaffen zu müssen – was auch immer Du sonst für VoIP benutzt, soll uns Recht sein. Falls Du noch kein Headset hast und eines anschaffen musst, um aufnehmen zu können, gib bitte keine Unsummen aus, wenn Du es sonst nicht nutzen würdest. Man kann auch mit einem Headset für 15 bis 20 Euro aus dem Elektromarkt podcasten – wir sind ja nicht Tim Pritlove. ;-)

Was ist mit Nebengeräuschen?

Es wäre schon schön, wenn während der Aufnahme keine Telefone klingeln, andere Personen dazwischen quatschen oder der Fernseher läuft. ;-) Umweltgeräusche wie etwa Straßenlärm sind aber natürlich nicht zu vermeiden, da sind wir auch wenig perfektionistisch, zumal ein InfoCamp ohne das Geräusch von Matthias’ Zippo kein InfoCamp wäre. ;-)

Es macht auch nichts, wenn man während der Sendung Maus- oder Tastaturgeräusche hört, so lange diese nicht extrem laut sind – es sollte nur nicht zuviel werden, denn auf Dauer ist selbst (oder gerade) das leiseste Geräusch in einem Podcast ein wenig nervig.

Oft unterschätzt werden Geräusche, die über das Headset selbst bzw. das Berühren von Mikrofon oder Kopfhörer entstehen. Stell also bitte Dein Headset oder Mikrofon vor der Aufnahme ein und versuche, es während der Aufnahme möglichst nicht zu verstellen oder berühren. Auch nicht zu unterschätzen: Das Kabel zum Headset kann ebenfalls Berührungsgeräusche erzeugen. Also möglichst während der Aufnahme nicht damit herumspielen und darauf achten, dass es z.B. nicht an der Kleidung scheuert.

Ein kleiner „Trick“

Mumble bietet verschiedene Möglichkeiten, Geräusche „technisch“ zu unterdrücken – man kann die Sprachübertragung an den Server überhaupt erst per Tastendruck aktivieren (sprich: man hört Dich nur, solange Du eine Taste drückst) oder automagisch per Sprachaktivierung steuern lassen (sprich: es braucht eine gewissen Mindestlautstärke des Tonsignals von Dir, damit der „Sprachkanal“ geöffnet wird). Sprachaktivierung ist bequemer und sicherer (weil man nicht vergessen kann, eine Taste zu drücken), aber dafür ist eine gründliche Einrichtung von Mumble (siehe unten) unerlässlich.

Könnt Ihr das nicht rausschneiden?

Wir möchten möglichst wenig schneiden müssen. Es ist kein Beinbruch, wenn hier und da mal ein Räuspern geschnitten werden muss, aber Schnitt kostet Zeit und immer auch ein wenig den Redefluss. Da die geschnittene Fassung auch noch in MP3 und OGG umgewandelt und auf den Server geladen werden muss, kann ein langer Schnitt das Erscheinen des Podcasts schon ziemlich verzögern.

Mumble einrichten

Mumble bietet bessere Sprachqualität als Skype und eine integrierte Möglichkeit zur Aufzeichnung. Allerdings muss es vor der Benutzung eingerichtet werden. Das ist über den integrierten Einrichtungs-Assistenten zwar sehr simpel (einfach den Anweisungen des Assistenten folgen), aber es braucht leider etwas Zeit. Nimm die Einrichtung bitte trotzdem unbedingt in Ruhe vor – sie ist maßgeblich für die Sprachqualität.

Du kannst gerne Robert oder Matthias zur Einrichtung fragen, wirklich dabei helfen können wir allerdings leider nicht. Es gibt auch keine typischen „Profile“ oder Ähnliches, die Einrichtung muss an Hardware und Stimme angepasst werden. Eine gründliche Einrichtung dauert normalerweise einmalig etwa 10 bis 15 Minuten.

Mumble sonst so

Mumble bietet natürlich auch einen Textchat, den wir allerdings während der Aufnahme gar nicht benutzen.

Da Mumble die einzelnen Gesprächsteilnehmer auf getrennte Spuren aufnehmen kann, ist es nicht nötig, sich selbst separat aufzuzeichnen (andere Podcasts machen das so, wir bisher nicht) – aber Du kannst gerne für Dich einen eigenen Mitschnitt des Podcasts machen.

Muss ich sonst noch etwas beachten?

Kopfhörer bitte nicht zu laut

Falls Du ein Headset benutzt, stell bitte den Kopfhörer nicht zu laut, ansonsten kann es sein, dass über das Mikro auch der Ton aus dem Kopfhörer aufgenommen wird. Schalte bitte ggf. ein zusätzliches internes Mikrofon am Laptop sowie evtl. vorhandene Boxen ab oder stumm.

Bandbreite sparen

Obwohl Mumble relativ genügsam in Sachen Ressourcen ist, sollte man während der Aufnahme Bandbreite sparen – lass also bitte keine Torrents laufen und schalte alles ab, was nicht wirklich notwendig ist und eventuell Bandbreite klaut (Beispiel: Dropbox).

Last but not least: Wir dürfen „Wordpress“ sagen

Serendipity ist die „beste Blogengine der Welt“ und Wordpress der übermächtige Marktführer. Wir benutzen keine umschreibenden oder gar bösartigen Begriffe für Wordpress (oder andere Systeme) – Wordpress ist einfach Wordpress.